Verbriefungen

Verbriefungen

Oaklet unterstützt Initiatoren, Verbriefungsgesellschaften, Originatoren und Investoren während des gesamten Prozesses einer Verbriefungstransaktion.

Angefangen bei Machbarkeitsstudien, Datenanalysen, Due Diligence Prozessen, Audits und der Dokumentation der Emission, sichert Oaklet die Einhaltung höchster Qualitätsstandards.

Dabei greift das Team der Oaklet auch auf professionelle und erfahrene Produktpartner (bsp. Kanzleien, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Banken) zurück, um ihren Kunden den bestmöglichen Marktzugang zu offerieren.

Luxemburger Gesetz vom 22. März 2004 für Verbriefungsgesellschaften: Download

Übersicht einer klassischen Verbriefung:

Verbriefungen

Originator & Investor


Was sind "Verbriefungen"?

Unter Verbriefungen wird im Allgemeinen die Umwandlung gleichartiger, illiquider und nicht marktgängiger Vermögenswerte in kapitalmarktfähige Finanzinstrumente durch eine Zweckgesellschaft (engl. "Special Purpose Vehicle" / SPV) verstanden.

Der so genannte Originator überträgt die Vermögenswerte an die Gesellschaft, die diese als Wertpapiere emittiert und ausschließlich durch die übertragenen Vermögenswerte und die daraus resultierenden Zahlungsströme besichert.

Hinsichtlich der verbriefbaren Vermögenswerte sieht das Luxemburger Gesetz keine Beschränkungen vor. Es können grundsätzlich alle materielle und immateriellen Werte verbrieft werden.

Voraussetzung: Sie haben entsprechend vorhersehbare Zahlungsströme.

Für den Originator können folgende Vorteile für eine Verbriefung sprechen:

  • alternative Methode der Finanzierung
  • Eigenkapitalentlastung und Erhöhung der Rentabilität
  • Bessere Risikoverteilung
  • Zustrom an Liquidität
  • Gesteigerte Flexibilität

Die Vorteile für den Investor sind:

  • attraktive Investitionsmöglichkeiten
  • Diversifikation des Anlageportfolios
  • Reduktion der Adressausfallrisiken
  • Steuerung des Risikos

Securitisation Matrix

Anwendungen



Anwendungen:

Es gibt bereits zahlreiche Beispiele für Verbriefungstransaktionen, wobei neben der traditionellen Verbriefung von Krediten oder Wertpapieren z.B. auch die Verbriefung von mezzaninen Strukturen zu nennen ist.

Oaklet hat sich im wesentlichen auf die Verbriefung von Customized Indices, Re-Wrappers, Non-UCITS konforme Assets und exotische Strategien oder Märkte spezialisiert.


Das Vehikel:

Das Verbriefungsvehikel kann als Kapitalgesellschaft oder in rein vertraglicher Form als Verbriefungsfonds ohne eigene Rechtspersönlichkeit gegründet werden, letzteres wird dann von einer Verwaltungsgesellschaft gemanaget.

Verbriefungsvehikel können dabei in so genannte Teilvermögen (Compartments) aufgespaltet werden, wobei jedes Teilvermögen von den Anderen isoliert ist und unabhängig von einander haftet.


Anlegerschutz:

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Verbriefungsgesetzes ist die Sicherstellung eines hohen Anlegerschutzes und die Reduktion des Emittentenrisikos:

Wertpapiere unterliegen normalerweise dem so genannten Emittentenrisiko. Darunter versteht man, dass der jeweilige Emittent zahlungsunfähig wird. In diesem Falle wäre nicht mehr gewährleistet, daß der Emittent zum Ende der Laufzeit der Wertpapiere seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Der Anleger müsste dann - unabhängig von irgendwelchen Performances - mit einem Totalverlust seines eingesetzten Kapitals rechnen.

Das Besondere an Verbriefungsgesellschaften ist, daß diese für jedes Wertpapier ein so genanntes Compartment (Teilvermögen) gründen.

Das Teilvermögen ist eine Art Sondervermögen, das wirtschaftlich und rechtlich unabhängig von den anderen Teilvermögen der Verbriefungsgesellschaft ist, d.h. jedes Wertpapier ist von den Risiken der anderen Wertpapiere komplett unabhängig.